Geseke: Fünf mobile Smiley-Anzeigen für mehr Tempodisziplin an Schulen

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Geseke – Die Stadt Geseke hat fünf mobile Geschwindigkeitsmessgeräte angeschafft, die Autofahrer zum langsameren Fahren bewegen sollen, vor allem dort, wo Kinder unterwegs sind. Das teilte die Stadt Geseke mit. Gefördert wurde der Kauf über die GAK-Kleinprojektförderung. Die Fördermittel tragen 80 Prozent der Kosten, die übrigen 20 Prozent zahlt die Stadt als Eigenanteil.

Hintergrund ist die Lage vor Schulen und Kindergärten: Zu den Bring- und Abholzeiten treffen dort viele Verkehrsteilnehmende aufeinander, außerdem laufen oder radeln viele Kinder dort entlang. Die Stadt hält die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesen Bereichen deshalb für besonders wichtig.

Die sogenannten „Smiley-Anzeigen“ blenden die gefahrene Geschwindigkeit sofort für den jeweiligen Fahrer ein. Diese direkte Rückmeldung soll eine angepasste Fahrweise fördern und mehr Achtsamkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern wecken.

Wo die Geräte stehen

Die solarbetriebenen Anzeigen sind derzeit im Bereich der Grundschulen aufgestellt. Ein weiteres Gerät steht dicht am Fußgängerüberweg der Störmeder Straße, da Autofahrer diese Querung mitunter übersehen. Da die Anzeigen mobil sind, lassen sie sich künftig flexibel an weiteren Stellen im Stadtgebiet einsetzen.

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Bürgermeister Dr. Remco van der Velden sagte: „Mit den mobilen Geschwindigkeitsanzeigen setzen wir ein sichtbares Zeichen für mehr Rücksicht im Straßenverkehr, insbesondere dort, wo Kinder täglich unterwegs sind“. Sein Dank bei der Überreichung der Förderplakette galt Udo Heinrich, Vorstand LEADER 5verBund, sowie den beiden Regionalmanagerinnen Michaela Gran und Anna Raneck-Kuhlmann, die das Vorhaben fördernd begleitet haben.

Zur GAK-Kleinprojektförderung

LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen können über die Richtlinie der GAK-Strukturentwicklung zusätzliche Fördergelder bereitstellen. Die Förderung folgt dem Bottom-Up-Prinzip. Die Mittel dafür stammen aus dem Bundesprogramm „Gemeinschaftsaufgabe für Agrar- und Küstenschutz“, vom Land NRW, von der Lokalen Aktionsgruppe 5verBund sowie von den beteiligten Kommunen. Der Fördersatz liegt bei 80 % der Projektkosten von maximal 20.000 Euro, den Eigenanteil von 20 % trägt der Projektträger.

Überblick

  • Einsatzorte: Bereich der Grundschulen und Fußgängerüberweg der Störmeder Straße
  • Förderung: 80 Prozent Fördermittel, 20 Prozent Eigenanteil der Stadt Geseke
  • Förderrahmen der GAK-Kleinprojekte: 80 % der Projektkosten, bei höchstens 20.000 Euro

Redaktionsnotiz

Die Anzeigen setzen auf Einsicht statt auf Strafen, und dass sie versetzbar sind, ist praktisch, wenn sich Problemstellen verschieben. Offen bleibt, ob die Stadt die Wirkung auswertet und wo die Geräte als Nächstes stehen. Eltern können mithelfen, indem sie beim Bringen und Abholen selbst langsam fahren.

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