Paderborn – Die Auszeichnung der Pader mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel (EKS) ist jetzt an mehreren Stellen in Paderborn zu sehen. Das teilte die Stadt Paderborn mit. Die urbane Flusslandschaft Pader hatte das Siegel im April dieses Jahres erhalten. Inzwischen hängt die offizielle Plakette an der Natursteinmauer neben der Dielenpader, einem der Ursprungsorte der Pader. Außerdem ziert das EKS-Projekt jetzt einen Bus des PaderSprinters.
Der Standort an der Dielenpader
Die Technische Beigeordnete Claudia Warnecke leitet die Bewerbung um das Siegel. Sie berichtete, man habe lange überlegt, welcher Ort an der Pader für die Plakette aus Brüssel geeignet sei. Die Dielenpader als einen der Quelltöpfe des Stadtflusses halte man für „sehr passend“.
Bürgermeister Stefan-Oliver Strate bedankte sich im Namen der Stadt beim Erzbistum Paderborn, das den Platz an seiner Mauer zur Verfügung stellt. Die Programmleiter des Projekts „Stadt. Mensch. Fluss. – Die Pader für Europa“, Brigitte Zacharias und Dr. Michael Ströhmer, erklärten, das Schild hänge nun an einem für Besuchende attraktiven Ort im Quellgebiet.
Der Bus als rollender Hinweis
Auch im Straßenverkehr soll die Auszeichnung auffallen. Bürgermeister Stefan-Oliver Strate sagte, man sei froh, dass man mit dem PaderSprinter nicht nur auf das Stadtjubiläum aufmerksam machen könne, sondern auch auf die Auszeichnung der Pader. Jennifer Jordan, Leiterin des Marketings und der Kommunikation beim PaderSprinter, erklärte, die Pader gehöre zu Paderborn wie die Busse zum Stadtbild. Mit einem der Fahrzeuge könne man ein Stück Paderborner Stadtgeschichte durch die Straßen fahren lassen.
Überblick
- Plakette: an der Natursteinmauer neben der Dielenpader
- Website: www.pader-euope.eu
- Instagram: pader.urban.river.landscape
Redaktionsnotiz
Eine Plakette an der Quelle und ein Bus des PaderSprinters erreichen unterschiedliche Leute: Spaziergänger im Quellgebiet und Fahrgäste im Alltag. Offen bleibt, ob die Auszeichnung dadurch auch erklärt wird, denn eine Plakette allein sagt wenig über das Projekt aus. Wer mehr wissen will, ist auf die genannten Online-Angebote angewiesen.



