Marsberg: Grabschmuck nur auf Ablageflächen der Urnengemeinschaftsgräber

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Marsberg – Wer auf einem städtischen Friedhof in Marsberg ein Urnengemeinschaftsgrab besucht, sollte Blumen, Kerzen und Grabschmuck nur noch an den dafür vorgesehenen Stellen ablegen. Die Stadt Marsberg erinnert daran, dass sich diese Grabflächen nicht individuell gestalten lassen. Für Schmuck gibt es eigene Ablageflächen. Das teilte die Stadt Marsberg mit.

Anlass ist eine Beobachtung der Verwaltung: Zuletzt habe man häufiger festgestellt, dass Schmuck und andere Dinge neben den Ablageflächen landen. Die Stadt bittet deshalb Angehörige und Friedhofsbesucher, ausschließlich die Ablageflächen zu nutzen. So solle die einheitliche Gestaltung der Gemeinschaftsgräber erhalten bleiben, ebenso ein gepflegtes und würdevolles Erscheinungsbild der Grabstätten.

Nach Allerheiligen (01.11.2026) räumt der städtische Betriebshof auf: Gegenstände, die dann noch außerhalb der Ablageflächen liegen, werden entfernt und entsorgt. Bis dahin können Angehörige bereits abgelegte Dinge, die neben der Ablagefläche liegen, selbst abholen.

Eine Ausnahme gilt direkt nach einer Beisetzung. Während der ersten vier Wochen nach der Beisetzung dürfen Blumen und Grabschmuck auch neben den Ablageflächen liegen. Danach müssen die Angehörigen diese Gegenstände eigenständig entfernen.

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Überblick

  • Betroffen: Urnengemeinschaftsgräber auf den städtischen Friedhöfen
  • Grabschmuck, Blumen und Kerzen nur auf den vorgesehenen Ablageflächen
  • Abholen von Gegenständen neben der Ablagefläche möglich bis Allerheiligen (01.11.2026)
  • Danach Entfernung und Entsorgung durch den städtischen Betriebshof
  • Ausnahme: in den ersten vier Wochen nach der Beisetzung auch neben den Flächen erlaubt

Einordnung

Zuständig für die Friedhöfe ist das Amt für Bürgerdienste und Ordnung, das laut Stadt als Friedhofsverwaltung auftritt. Es sitzt im Rathaus in der Lillers-Straße 8 in Marsberg.

Die Stadt Marsberg nennt auf ihrer Website: Grabstellen auf den städtischen Friedhöfen sind demnach grundsätzlich mit Trittplatten einzufassen, welche die Friedhofsverwaltung kostenlos zur Verfügung stellt.

Abfälle vom Friedhof können Besucher nach Angaben der Stadt dort kostenlos abgeben.

Rund um Allerheiligen gilt außerdem eine Besonderheit im Winterbetrieb. Nach den Angaben der Stadt muss der Friedhofsbetreiber Wege nur bei Beisetzungen und hohen kirchlichen Feiertagen räumen und streuen, etwa an Allerheiligen.

Redaktionsnotiz

Die Regel ist nachvollziehbar, denn einheitliche Flächen funktionieren nur, wenn sich alle daran halten. Für trauernde Angehörige kann die Aufräumaktion trotzdem hart wirken. Hilfreich wäre gewesen, wenn die Mitteilung gesagt hätte, wie genau die Ablageflächen auf den einzelnen Friedhöfen zu erkennen sind. Wer unsicher ist, fragt besser vor Allerheiligen bei der Friedhofsverwaltung nach.

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