Telgte begeht den Volkstrauertag mit einer öffentlichen Gedenkfeier. Sie beginnt am Sonntag, den 15. November 2026, um 11.00 Uhr am Mahnmal auf dem Friedhof. Das teilte die Stadt Telgte mit.
Die Stadt verweist auf die anhaltenden Kriege und Konflikte in vielen Regionen der Welt. Deshalb stehe der diesjährige Volkstrauertag unter einem besonders ernsten Vorzeichen. Er biete Anlass, innezuhalten und still der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Terror und Vertreibung zu gedenken. Zugleich erinnere er daran, Frieden, Freiheit und Menschlichkeit als Werte zu schützen und sich dafür starkzumachen.
Die Stadt will mit der Feier würdevoll an die Verstorbenen erinnern und gemeinsam ein Zeichen der Verbundenheit setzen. Sie soll das Andenken an die Betroffenen von Krieg und Gewalt bewahren, ihnen Achtung und Mitgefühl zeigen und öffentlich für Frieden, Versöhnung und gegenseitigen Respekt eintreten.
Bürgermeisterin Katja Behrendt hält eine Gedenkansprache. Schülerinnen und Schüler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums bringen sich mit einem eigenen Beitrag ein.
Überblick
- Termin: Sonntag, den 15. November 2026, um 11.00 Uhr
- Ort: Mahnmal auf dem Friedhof in Telgte
- Gedenkansprache: Bürgermeisterin Katja Behrendt
- Beitrag von Schüler*innen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums
Einordnung
Wie das Bildungsportal des NRW-Schulministeriums erläutert, handelt es sich beim Volkstrauertag um den staatlichen Gedenktag für sämtliche Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Dort heißt es auch: Schülerinnen und Schüler wirken Jahr für Jahr bei der zentralen Gedenkstunde des Landes mit, die an wechselnden Orten stattfindet, ebenso bei dezentralen Feiern in zahlreichen Städten und Gemeinden.
Laut Schulministerium haben Kriegsgräberstätten zudem einen Wandel durchlaufen: Aus Plätzen der persönlichen Trauer seien Plätze des gemeinsamen Erinnerns und Gedenkens geworden. In Nordrhein-Westfalen gibt es demnach in fast jeder Gemeinde eine solche Stätte, insgesamt über 2.130 Anlagen.
Als Ansprechpartner für die historische Bildungsarbeit dort nennt das Ministerium den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Im Namen der Bundesregierung kümmert er sich in 46 Staaten um deutsche Kriegsgräber: Er dokumentiert, bewahrt und pflegt sie. Fünf Bildungsreferentinnen sind in den Regierungsbezirken Ansprechpartnerinnen für gemeinsame Projekte.
Redaktionsnotiz
Die Mitteilung nennt Zeit, Ort und Programm klar, und dass Jugendliche der Schule den Gedenktag mitgestalten, macht ihn für Jüngere greifbar. Offen bleibt, worum es in dem Schülerbeitrag geht. Wer teilnehmen möchte, kann sich den Termin vormerken: Eine Anmeldung nennt die Stadt nicht.



