Paderborn – Wie sieht soziale Sicherheit im Kreis Paderborn künftig aus? Darüber diskutieren die vhs Paderborn und der DGB OWL am Dienstag, 10. November, um 18 Uhr beginnend in der Volkshochschule am Stadelhof. Die Veranstaltung trägt den Titel „Stabil bleiben – sozial gestalten. Was braucht ein starker Sozialstaat im Kreis Paderborn?“ Das gab die Stadt Paderborn bekannt.
Die Veranstalter begründen das Treffen mit steigenden Lebenshaltungskosten, Personalmangel und zunehmender Unsicherheit im Alltag. Diese Entwicklungen stellten den Sozialstaat vor große Herausforderungen. Viele Menschen beschäftige die Frage, wie sich soziale Sicherheit künftig gewährleisten lässt und welche Änderungen dafür nötig sind.
Aus Gewerkschaften und sozialen Verbänden kommen Gäste, die ihre jeweilige Sicht und ihre Erfahrungen in die Debatte einbringen. Angekündigt sind Patrick Wilk (Vorstand beim Caritasverband Paderborn), Katrin Jäger (Kreisgruppengeschäftsführerin, Der Paritätische NRW Kreisgruppe Paderborn) und Vanessa Kamphemann (Vorstand / Geschäftsführung, Diakonie Paderborn-Höxter e.V.). Dazu kommen Felix Krull von der IG Metall und Martina Schu, Bezirksgeschäftsführerin von ver.di OWL. Einen Impuls steuert Prof. Dr. Jonas Hagedorn von der Theologischen Fakultät Paderborn bei.
Im Mittelpunkt steht der offene Austausch, ergänzt durch kurze fachliche Impulse. Alle Teilnehmenden können eigene Erfahrungen, Fragen und Ideen einbringen. Gemeinsam soll es darum gehen, welche Rahmenbedingungen soziale Teilhabe, Solidarität und Sicherheit im Kreis Paderborn nachhaltig stärken. Eingeladen sind alle Interessierten, die sich mit der Zukunft des Sozialstaats beschäftigen und über das Soziale in der Region mitdenken wollen.
Überblick
- Termin: Dienstag, 10. November, Beginn 18 Uhr
- Ort: vhs am Stadelhof
- Kosten: Für die Teilnahme fällt keine Gebühr an.
- Anmeldung: Um vorherige Anmeldung wird gebeten, telefonisch bei der vhs Paderborn unter 05251 88-14300, per Mail oder vor Ort in der Geschäftsstelle (Am Stadelhof 8)
Redaktionsnotiz
Interessant ist die Mischung aus Gewerkschaften und sozialen Organisationen, die unterschiedliche Perspektiven einbringen. Offen bleibt, wie viel Zeit für Fragen aus dem Publikum eingeplant ist und ob am Ende konkrete Forderungen stehen oder es beim Meinungsaustausch bleibt.



