Bocholt – Das Drama „Nie Allein“ läuft in Bocholt als Teil der Reihe „KINO Bocholt – der besondere Film“, teilte die Stadt Bocholt mit. Der Film erzählt eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht: die des jüdischen Geschäftsmanns Abraham Stiller. In Finnland gewährte er im Zweiten Weltkrieg jüdischen Flüchtlingen Zuflucht.
Zum Hintergrund: Viele Juden suchten nach der Ausbreitung des Krieges über Mitteleuropa auf der Flucht vor Hitlers Verfolgung Zuflucht in der Ferne, einige von ihnen hofften auf einen Neuanfang in Finnland. Dann arbeitete Finnland mit Nazi-Deutschland zusammen, und die Auslieferung der Flüchtlinge drohte. Um ihre Deportation abzuwenden, unternahm Stiller alles, was in seiner Macht stand.
Nach Angaben der Stadt geht es in dem Film um Menschlichkeit und Zivilcourage, um den Mut, sich für andere starkzumachen, obwohl das politisch wie persönlich gefährlich ist. Die Regie führte Klaus Härö, die Laufzeit beträgt 85 Minuten. Unter www.kinodrom.de sind Trailer und Tickets zu finden.
Überblick
- Film: „Nie Allein“, Regie Klaus Härö, 85 Minuten
- Trailer und Tickets: www.kinodrom.de
Einordnung
Die Filmreihe gibt es seit 1977. Auf Initiative des Fachbereiches Kultur und Bildung der Stadt Bocholt zeigt das Kinodrom Bocholt dabei in Zusammenarbeit mit der Stadt ausgewählte besondere Filme.
Gezeigt werden sie in der Regel jeden 2. und 4. Dienstag eines jeden Monats. Die Stadt möchte mit dem Angebot besondere Filmwerke zeigen, welche das Bocholter Kinoprogramm üblicherweise nicht bietet, und damit Interessierte aller Altersgruppen ansprechen.
Weitere Filme und Informationen zur Reihe stehen laut Stadt Bocholt auf der Website des Kinodroms.
Redaktionsnotiz
Die Mitteilung nennt weder Datum noch Uhrzeit der Vorführung noch den Eintrittspreis. Wer hingehen will, sollte diese Angaben auf der Kinodrom-Seite nachsehen. Die Mitteilung beschreibt vor allem Inhalt und Thema des Films, nicht die Rahmenbedingungen der Vorführung.



