Warburg – Wer mehr über eine einflussreiche Warburger Familie des 19. Jahrhunderts erfahren möchte, hat am Sonntag, 25. Oktober 2026, dazu Gelegenheit. Das Museum im „Stern“ bietet um 15:00 Uhr eine Kurzführung mit Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus an, teilte die Stadt Warburg mit. Die Führung ist Teil der Sonderausstellung „Gesicht zeigen – Porträts zwischen Vergangenheit und Gegenwart“.
Im Zentrum steht das Bild von Robert Fischer (1820–1870), einem bedeutenden Sprössling dieser Familie. Sein bewegtes Leben hing eng mit der Geschichte Warburgs zusammen und reichte zugleich weit über die Stadt hinaus. Das großformatige Ölgemälde ist seit 2024 Teil der Museumssammlung, die Familie des ehemaligen Ritterguts Menne hat es dem Haus geschenkt.
Die Führung geht den Fragen nach, wer Robert Fischer war und was sein Porträt über ihn und seine Zeit verrät. Dr. Schwerdtfeger-Klaus verknüpft dafür Einblicke in die Familiengeschichte mit der Betrachtung des Gemäldes. Besprochen wird auch, auf welche Weise ein Bildnis die Stellung in der Gesellschaft und den Charakter eines Menschen zeigt und was man hinter dem abgebildeten Gesicht noch entdecken kann.
Die Sonderausstellung „Gesicht zeigen“ läuft noch bis zum 22. November 2026. Von dienstags bis sonntags können Besucher das Museum zwischen 14:30 und 17:00 Uhr besuchen. Eine Anmeldung für die Kurzführung ist nicht nötig, der Eintritt ins Museum und zur Führung ist frei.
Überblick
- Termin: Sonntag, 25. Oktober 2026, 15:00 Uhr
- Ort: Museum im „Stern“, Warburg
- Führung: Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus
- Anmeldung: nicht erforderlich
- Der Eintritt ist frei, auch für die Kurzführung.
- Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 14:30 bis 17:00 Uhr
- Sonderausstellung: noch bis zum 22. November 2026
Redaktionsnotiz
Eine Kurzführung, die sich ein einziges Bild vornimmt, ist ein guter Weg, Stadtgeschichte greifbar zu machen. Das lohnt sich auch für Besucher, die mit Porträtmalerei sonst wenig anfangen. Die Mitteilung verrät allerdings nicht, wie lange die Führung dauert. Wer spontan hingeht, sollte das vor Ort erfragen.



