Ascheberg – Die Gemeinde Ascheberg lässt in den Herbstferien den Fußweg vor dem Hallenbad Herbern neu pflastern. Das teilte die Gemeinde Ascheberg mit. Möglich ist das, weil das Bad wegen Revisionsarbeiten ohnehin geschlossen ist. In den Ferien wird auch in der angrenzenden Sporthalle gearbeitet. Bis zum Ferienende soll alles erledigt sein.
Neuer Belag statt Stolperkanten
Die alten Platten auf dem Weg zum Hallenbad und zur Sporthalle waren nach Angaben der Gemeinde deutlich in die Jahre gekommen. Mit den Jahren entstanden viele Unebenheiten und Stolperkanten. Mitverantwortlich ist die ursprüngliche Bauweise, denn die Gehwegplatten wurden damals in Sand gelegt. Dadurch ließen sich die Unebenheiten kaum dauerhaft ausbessern.
Der Weg zum Hallenbad erhält jetzt neue Pflastersteine, die optisch zur vorhandenen Pflasterung im Umfeld passen sollen. Damit verschwinden die Stolperkanten, das Erscheinungsbild verbessert sich, und die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher steigt.
Auf dem Parkplatz des Hallenbades wird außerdem die Beleuchtung an die übrigen Laternen an der Altenhammstraße angeglichen. Dabei tauscht die Gemeinde auch eine defekte Laterne aus.
Arbeiten in der Sporthalle
Während das Pflaster verlegt wird, stehen in den Ferien auch in der Sporthalle weitere Arbeiten an. In der Turnhalle wurde die Beleuchtung bereits 2025 auf energiesparende LED-Technik umgestellt, nun folgen die Flure. Außerdem werden in allen Räumen die Decken und Wände neu gestrichen.
Teil eines größeren Sanierungspakets
Die laufenden Arbeiten sind Teil eines groß angelegten Sanierungspakets für das Hallenbad Herbern. Im vergangenen Jahr erneuerte die Gemeinde unter anderem die Lüftungs- und Regelungstechnik, renovierte die Umkleiden und brachte einen großen Schriftzug an, der auf das Bad hinweist. Den Eingangsbereich vor Hallenbad und Sporthalle wertete die Gemeinde gemeinsam mit dem SV Herbern und mit LEADER-Fördermitteln deutlich auf.
Christian Scheipers, Fachbereichsleiter Technische Dienste, sagte, die Neugestaltung des Umfeldes gehe auch auf Anregungen aus dem großen Bürgerworkshop zurück. Vor allem im Außenbereich wünschten sich die Anwesenden beim Workshop in der Aula Verbesserungen, durch die das Hallenbad für Gäste reizvoller und leichter zu erkennen wäre.
Redaktionsnotiz
Dass die Gemeinde die ohnehin nötige Schließzeit nutzt, spart Besuchern zusätzliche Sperrungen. Der Wegebau ist vor allem für Ältere und Kinder ein spürbarer Gewinn, weil Stolperstellen verschwinden. Offen lässt die Mitteilung, ob der neue Unterbau Unebenheiten künftig verhindert und wie der Zeitplan bei schlechtem Wetter gehalten werden soll.



