Bocholt: Buchbloggerin Carola Quint spricht in der Stadtbibliothek

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Bocholt – Wie wird aus Lesebegeisterung ein Buchblog? Am Donnerstag, 5. November 2026, spricht dazu die Buchbloggerin Carola Quint aus Dingden. Beginn ist um 19 Uhr, Ort ist die Stadtbibliothek Bocholt. Das teilte die Stadt Bocholt mit. Im Gespräch mit Regina Remest erzählt sie von ihrer Leidenschaft für Bücher und von ihrem Alltag als Bloggerin.

Zu den Fragen des Abends gehört, welche Aufgaben ein Buchblog mit sich bringt, wie viel technisches Wissen nötig ist und wie man aus der Fülle der Neuerscheinungen Bücher auswählt und beurteilt. Carola Quint hat sich nach Angaben der Mitteilung intensiv mit Literatur befasst: 2025 schrieb sie eine Rezension für die Longlist des Deutschen Buchpreises.

Die Gäste erfahren, wie die Arbeit einer Buchbloggerin aussieht, welche Abläufe hinter einem Blog stecken und welche Rolle digitale Technik spielt. Auch das Schnelllesen steht auf dem Programm, nämlich die Frage, wie man schneller liest und trotzdem Spaß am Buch behält. Außerdem können die Gäste Fragen stellen, diskutieren und selbst etwas ausprobieren.

Das Publikum soll sich einbringen und eigene Erfahrungen austauschen. Eingeladen sind alle, die gerne lesen, neue Bücher entdecken möchten oder neugierig auf Literaturvermittlung im Internet sind. Vorkenntnisse braucht niemand. Die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg bietet die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadtbibliothek an.

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Überblick

  • Termin: Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
  • Ort: Stadtbibliothek Bocholt
  • Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg gemeinsam mit der Stadtbibliothek
  • Information und Anmeldung: VHS-Geschäftsstelle Bocholt, Industriestr. 1, die Zweigstellen Rhede und Isselburg oder www.vhs-bocholt.de

Einordnung

Die Longlist gehört zum Auswahlverfahren des Deutschen Buchpreises. Alle Einsendungen werden von der Jury durchgesehen; daraus entsteht eine Longlist mit 20 Titeln, die im August des Jahres der Preisvergabe bekannt gegeben wird. Aus diesen ermittelt die Jury sechs Finalisten, die sogenannte Shortlist, die im September folgt.

Den besten deutschsprachigen Roman des Jahres ehrt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit diesem Preis seit 2005. Die Verlage bewerben sich mit jeweils maximal zwei Titeln.

Zum Schnelllesen gibt es ebenfalls Erkenntnisse. Laut Wikipedia wird in der Wissenschaft weitgehend akzeptiert, dass sich schnelles Lesen trainieren lässt, die Fachliteratur ist dabei aber nicht einig, inwieweit es durch Techniken erlernbar ist. Geübte Leser könnten durch erlernbare Techniken 800 bis 1500 Wörter in der Minute lesen, wobei das Verständnis des Textes nicht wesentlich leide. Ohne solche Techniken werde bei geübten Lesern von etwa 250 Wörtern pro Minute ausgegangen.

Die Stiftung Warentest prüfte 2015 einige Trainings. Bei einigen Probanden stieg die Lesegeschwindigkeit um 50 Prozent, das Textverständnis nahm dabei vereinzelt ab.

Redaktionsnotiz

Der Abend verspricht einen alltagsnahen Blick auf ein Hobby, das viele aus eigener Erfahrung kennen. Interessant dürfte der praktische Teil sein, denn die Mitteilung verrät nicht, was dort konkret passiert. Wer Schnelllesen ausprobieren will, sollte beachten, dass Tempo und Verständnis zusammenspielen.

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